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Mehr ging nicht

Am vergangenen Sonntag empfing das Rudel die BG Aschersleben Tigers im Ihmebunker. Während sich die Tigers in den letzten Wochen personell verstärkt hatten, taten es ihnen die Korbjäger in einer Nacht-und-Nebel-Aktion gleich und zogen mit dem Kroaten Hrkac und dem Briten Ebanks noch zwei Asse aus dem Ärmel.

Wie bereits angekündigt setzte Center Leo Öhlmann verletzungsbedingt aus. Beide Mannschaften hatten keine Probleme in die Partie zu finden und schenkten sich bereits früh ordentlich ein. Die Verteidigung der Korbjäger setzte Aschersleben unter Druck und erzwang somit den einen oder anderen Ballgewinn.

Dennoch gelang es den Hausherren nicht, die Führung mit in die Viertelpause zunehmen, da Ascherslebens Neuzugang Ljoljic per Mitteldistanzwurf die 16:18 Führung für die Gäste einheimste.
Im zweiten Abschnitt setzte Aschersleben nach drei punktlosen Minuten erneut die ersten Akzente in der Partie, was Trainer Freiheit zur Auszeit veranlasste. Dennoch schienen die Tigers weiterhin den Takt vorzugeben und die Korbjäger rannten einem 6-Punkte-Rückstand hinterher. Die letzten drei Minuten der Halbzeit demonstrierte das Rudel dann mal wieder wie man eine Aufholjagd läuft. Mit einem schnellen 9:1-Lauf eroberte man kurz vor der Pause abermals die Führung zum 36:35. Das machte Schmacht auf Viertel No.3.

Dieses verloren die Korbjäger jedoch deutlich mit 14:30. Besonders weh taten die letzten Minuten dieses Abschnitts, in denen der Rückstand auf zweistellige Zahlenwerte anstieg. Es gelang den Hausherren nicht, gute Wurfpositionen aus dem Spiel heraus zu generieren und auch die ungeschickte Ballbehandlung wurde von den Tigern hemmungslos bestraft.

Mit einem 10:2-Lauf eröffneten die Korbjäger das Schlussviertel, um zu zeigen, dass sie noch da sind (60:67). Aschersleben sortierte sich in einer Auszeit neu, konnte einen weiteren 8:2-Lauf zum 68:69 jedoch nicht verhindern, sodass die Karten Mitte des vierten Viertels neu gemischt wurden. Erneut gelang es den Gästen, sich marginal abzusetzen, doch zwei Minuten vor Schluss hatte sich das Rudel bis auf 76:78 herangekämpft. Aschersleben behielt jedoch die Nerven und hatte das nötige Quäntchen Glück (an diesem Abend der Possession Arrow) auf seiner Seite, um die Partie mit 80:88 nach Hause zu segeln.

Angesichts der psychotischen Woche vor dem Spiel und der kurzfristigen Integration von zwei neuen Spielerzugängen muss man sich eingestehen, dass am vergangenen Sonntagnachtmittag nicht viel mehr drin gewesen ist. Über Rückfeld oder nicht Rückfeld lässt sich ganze Abende philosophieren, sodass wir den Fokus lieber auf die kommende Auswärtspartie beim ASC 46 Göttingen legen. Diese findet am Freitag, dem 29.01. um 20:00 Uhr statt. Vorbericht folgt.

Ausbeute der Korbjäger: Garrett 30, Hrkac 16, Zents 10, Ebanks 10, Kelmelis 7, Simonis 4, Mpacko 3, Fontaine, Brauner

(Foto: 5tes Element)